Praxis für Plastische Chirurgie
Dr. Horst Koch 

News und Aktuelles

Immer auf dem neuesten Stand mit unserem Blog. Im Folgenden finden Sie Aktuelles und Neuigkeiten aus der Welt der Wissenschaft und aus unserer Praxis.

  • 14/08/2018 0 Kommentare
    Plastische Chirurgie: Brustwarzenrekonstruktion nach Brustkrebs

    Eine der wichtigsten und schönsten Aufgaben in der Plastischen Chirurgie ist die Wiederherstellung der weiblichen Brust bzw. die Brustwarzenrekonstruktion nach Brustkrebsoperationen. Dabei werden zunächst die Form und das verlorene Volumen wiederhergestellt. In den allermeisten Fällen, oft in einem zweiten Eingriff, werden auch Brustwarze und Warzenvorhof rekonstruiert. Im medizinischem Fachjargon werden Brustwarze und Warzenvorhof auch als „Mamillen-Areolen-Komplex (MAK)“ bezeichnet.


    Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der erste Schritt ist aber immer, die Position der neuen Brustwarze zu bestimmen. Idealerweise wird dies gemeinsam von Arzt und Patientin vor dem Spiegel gemacht. Nun gilt es, die Methode der Wiederherstellung zu wählen.


    Brustwarzenrekonstruktion mittels Tätowierung

    Die Tätowierung der Brustwarze und des Vorhofs ist eine einfache und wenig belastende Möglichkeit zur Wiederherstellung des MAK. Neben dem Vorteil der geringen Belastung (eine Tätowierung ist keine Operation, daher ist auch keine Narkose erforderlich) hat sie auch den großen Vorzug, dass vom Behandler meist die ideale und genau zur Gegenseite passende Farbe gefunden wird. Der wesentliche Nachteil im Vergleich zu den operativen Techniken ist, dass es sich immer um eine zweidimensionale Rekonstruktion handelt. Das bedeutet, die neue Brustwarze und der Vorhof sind absolut flach, auch wenn geübte Tätowierer einen 3D-Eindruck erreichen können. Oft blassen die tätowierten MAKs im Laufe der Zeit auch aus und es muss nachtätowiert werden.


    Operative Verfahren

    Bei den operativen Verfahren wird der MAK durch Gewebeverschiebung oder Gewebeverpflanzung wiederhergestellt. Es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff, der unter sterilen Bedingungen in einem Eingriffsraum oder Operationssaal erfolgen muss. Je nach Technik kann er in lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt werden.

    Ist die Brustwarze bzw. der Warzenvorhof der Gegenseite groß genug, so können jeweils Teile davon zur Rekonstruktion verwendet werden. Ein möglicher Nachteil dabei ist, dass an jenen Stellen, von denen das Gewebe entnommen wird, Narben entstehen. Oft wird aber die gesunde Brust ohnehin der rekonstruierten Brust angepasst, sodass die Gewebeentnahme in diese Operation integriert werden kann und keine zusätzlichen Narben entstehen.

    Eine andere Möglichkeit ist es, die Brustwarze durch spezielle Gewebeverschiebungen (sogenannte Lappenplastiken) zu formen. Dabei wird das entsprechende Gewebe umschnitten und durch Nähte in die Form einer Brustwarze gebracht. Der Warzenvorhof wird durch eine Hautverpflanzung wiederhergestellt. Oft wird dazu Haut aus dem Schritt (Grenzzone zwischen großer Schamlippe und Oberschenkelinnenseite) herangezogen. Diese Zone hat den Vorteil, dass die Narbe nach Entnahme der Haut praktisch nicht sichtbar ist und dass die Haut in dieser Zone farblich oft dem Warzenvorhof der anderen Brust sehr ähnlich ist. Auch wird durch die Vernarbung beim Einheilen der verpflanzten Haut ein gewisser 3D-Effekt erzielt. Das bedeutet, dass der neue, rekonstruierte Warzenvorhof eine wellige Struktur hat, die einem normalen Warzenvorhof sehr nahe kommt.


    Kombinationen bei der Brustwarzenrekonstruktion

    Die Techniken von Tätowierung und chirurgischer Wiederherstellung können durchaus auch kombiniert werden. So kann etwa die Brustwarze chirurgisch rekonstruiert werden, während der Vorhof tätowiert wird. Andererseits kann eine chirurgisch rekonstruierte Brustwarze durch Tätowierung farblich angepasst werden.

    Idealerweise wird die Wiederherstellung der Brustwarze und des Vorhofs von einem entsprechend geschulten und erfahrenen plastischen Chirurgen durchgeführt. Univ. Prof. Dr. Koch hat große Erfahrungen auf dem Gebiet der Brustrekonstruktion mit allen ihren Aspekten. Er wird die Rekonstruktion beginnend mit der Auswahl der für Sie richtigen Technik über die kompetente Durchführung des Eingriffs bis hin zur Nachbehandlung in höchster Qualität ausführen.

    Vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Beratungstermin unter +43 316 3600


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  • 14/08/2018 0 Kommentare
    Hauttumore: Entfernung am besten nur vom Spezialisten!

    Hauttumore sind eine ernste Sache und machen einem Patienten natürlich verständlicherweise große Sorgen. Zum einen, ist der Hauttumor schon besorgniserregend genug, aber sehr oft sind diese Hauttumore an sichtbaren Stellen, und können selbst bei erfolgreicher Entfernung noch ein ästhetisches Problem darstellen.


    Deshalb ist es bei der Entfernung von Tumoren, z. B. im Gesicht, Dekolleté und anderen sehr sichtbaren Körperbereichen eine gute Idee, einen entsprechenden Experten zu Rate zu ziehen. Wer ist also besser ausgebildet als ein plastischer Chirurg, um mit delikaten ästhetischen Problemstellungen umgehen zu können?


    Worauf kommt es bei der Entfernung von Hauttumoren an?

    Zum einen muss man natürlich unbedingt zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren unterscheiden. Beide sollten entfernt werden. Denn auch gutartige Hauttumore stören in der Regel nicht nur kosmetisch, sondern es kann auch zur Verletzungen bei der Körperpflege kommen und meist bereiten auch gutartige Hauttumore Schmerzen, Juckreiz und Irritationen.

    Bösartige Hauttumore, wie beispielsweise Basaliom, weißer Hautkrebs, Melanom und ähnliches müssen jedenfalls chirurgisch behandelt werden, denn hier ist das Ziel ganz eindeutig die vollständige Entfernung um ein Wuchern der bösartigen Zellen zu verhindern.
    Neben den medizinischen Aspekten sind aber auch ästhetische Faktoren zu berücksichtigen, insbesondere dann, wenn es sich um wichtige und gut sichtbare Stellen handelt, also etwa Gesicht, Dekolletee, Brust, Schulter, Handrücken, Oberschenkel etc.
    Gerade hier kann sehr viel schieflaufen und bleibende Schäden, Narben, etc. verursacht werden. Dies kann neben gesundheitlichen Problemen auch zu schweren psychologischen Beeinträchtigungen führen. Umgekehrt kann ein versierter Facharzt im Bereich der Plastischen Chirurgie natürlich auch sehr gute Ergebnisse erzielen. Man sollte sich also Zeit nehmen, den passenden Spezialisten für den eigenen Fall zu finden.


    Mit welchen Techniken können optimale ästhetische Ergebnisse erzielt werden?

    Generell wird die Qualität der Narben ganz entscheidend von der richtigen Schnittführung beeinflusst. Der Arzt sollte deshalb sehr gut mit den verschiedenen in Frage kommenden Schnitttechniken vertraut sein. Denn auch bei sehr kleinen Eingriffen kann eine falsche Technik zu unschönen Narben führen.
    Ist der Hauttumor grösser, dann sind besonders die Verschlusstechniken entscheidend. Zu nennen sind hierbei zum Beispiel Gewebeverschiebungen, die auch Lappenplastiken genannt werden. Oft kommen auch Hautverpflanzungen zum Einsatz, wenn beispielsweise sehr große Teile weggeschnitten werden müssen. Mit dieser Technik können selbst größere Tumoren in ästhetisch sensiblen Zonen entfernt werden und unauffällige Narben und kosmetisch nicht beeinträchtigende Ergebnisse erzielt werden.

    Ihr Spezialist zur Entfernung von Hauttumoren – Prof. Horst Koch
    Prof. Horst Koch, Spezialist für plastische Chirurgie Graz beherrscht als erfahrener Plastisch-Rekonstruktiver Chirurg alle obengenannten Techniken und noch viele mehr. Prof. Horst Koch ist ein anerkannter Facharzt für Plastische Chirurgie und hat sich auch auf Hauttumore, etwa im Gesicht, spezialisiert

    Informationen des Deutschen Krebsinformationsdienstes

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  • 14/08/2018 0 Kommentare
    Neue, effektive Kombi aus Fettabsaugung und Endermologie (Lipomassage)

    Die neue, effektive Kombination aus Premium Fettabsaugung und der LPG-Endermologie. Die Liposuktion (Fettabsaugung) ist aber entgegen den Vorstellungen vieler Patienten keine Methode zur Gewichtsabnahme. Sie dient dazu, dem Körper durch die dauerhafte Entfernung hartnäckiger Fettpölsterchen eine harmonische Kontur zu verleihen, indem überproportionierte Fettansammlungen entfernt werden, die nicht mit dem Gesamterscheinungsbild harmonieren.


    Die entfernten Fettzellen wachsen nicht nach. Besonders gut zu bearbeitende Areale sind die so genannten Reiterhosen, die Innenseiten der Knie, der kugelförmige Fettbauch, das Kinn und die Hüfte. Eine Liposuktion an Oberarmen, Rückenfalten, dem vorderen Bereich der Taille, der Po-Umschlagfalte, den Außenseiten der Knie, den Fesseln oder am Knöchel erfordert viel Erfahrung und besonderes Geschick, bzw. besondere Techniken, sodass immer der erfahrene Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie gefragt ist.

    Hinzu kommt jetzt bei Univ. Prof. Dr. Koch, abgesehen natürlich vom umfangreichen Vorgespräch auch noch die Vor- und Nachbehandlung beim Fettabsauegn mit der Endermologie-Body-Methode von LPG, einem führenden französischen Anbieter. (Die mechanische Stimulation der Zellen, die sogenannte endermologie®, ermöglicht die Anregung der Zellaktivität auf natürliche Weise und ohne Schmerzen).

    Mit der Lipomassage sollen Fett und Cellulite reduziert werden. Aber wie funktioniert die Knet-Roll-Technik, die das Bindegewebe straffen soll – und was bringt sie wirklich?

    Cellulite ist in etwa, wie so mancher Nachbar: Wir dulden ihn, aber wären auch nicht traurig, wenn er weg wäre. Kurzum – Orangenhaut nervt! Mit Sport und guter Ernährung können wir sie etwas im Zaum halten. Ganz los werden wir sie aber nicht. Mit der Lipomassage, auch Endermologie genannt, gehören lästige Dellen der Vergangenheit an.

    So funktioniert die Lipomassage

    Die von einer französischen Firma entwickelte Behandlungsform mit einer motorisierten Knet-Roll-Massage, basiert auf der körpereigenen Zellstimulation. Dank mechanischer Reize, die sich in etwa wie das Saugen eines Staubsaugers auf der Haut anfühlen, werden Fettzellen abgebaut. Das Ergebnis ist ein feineres Hautbild und weniger Cellulite. Außer eventuelle blaue Flecken gibt es keine Nebenwirkungen…

    FOTO: BEAUTYINSIDER.SG


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    Hier finden Sie erste Informationen zum neuen Kombi-Angebot

    Ein Beitrag über die Endermologie-Body-Methode von LPG

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  • 14/08/2018 0 Kommentare
    Brustwarzen: Aufstieg der “Designer-Nippel”

    Der Aufstieg von Designer-Nippeln: Dr Norman Rowe, Plastischer Chirurg in Manhattan, berichtet von einem enormen Anstieg bei Patienten, die ein „Nippel-Tuck”, also eine Brustwarzen OP, wünschen, damit sie auch durchsichtige Hemden wie Kendall Jenner und Bella Hadid tragen können.


    Brustwarzenkorrektur und Warzenvorhof korrigieren

    Neben Form und Größe sind für die Ästhetik der Brust auch die Brustwarzen entscheidend. Veränderungen oder angeborene Fehlbildungen der Brustwarze können somit das Aussehen der Brust empfindlich stören.

    Viele Frauen, aber auch viele Männer, sind mit der Form Ihrer Brustwarzen oder der Größe Ihres Warzenvorhofes unzufrieden. Sie leiden unter Ihren „Schlupfwarzen“ oder zu großen Warzenvorhöfen. Die Form und Größe der Brustwarzen und des Warzenvorhofes sind in Form und Größe sehr individuell. Bei Unzufriedenheit lassen sie sich jedoch gut operativ korrigieren

    Das kann betreffen:
    • Die Position der Brustwarzen
    • Die Form/en der Brustwarzen
    • Die Größe der Brustwarzen
    • Form und Größe des Brustwarzenvorhofes
    • Narben im Bereich der Brustwarze
    “In nur sechs Monaten hat sich die wöchentliche Anzahl der Brustwarzenpatienten mehr als vervierfacht, von etwa vier in der Woche auf nun etwa 18.” Dr. Rowe

    → Hohlwarzen (Schlupfwarzen):
    • Sind meist durch „zu kurze“ Milchgänge verursacht
    • Stillen ist meistens trotz der Hohlwarzen, mit Hilfe einer Art Saugglocke möglich
    • Hohlwarzen werden von vielen Frauen als ästhetisch unschön empfunden
    • Sind oft Grund für Entzündungen
    • Eine Korrektur ist durch spezielle OP-Techniken möglich. Eine dauerhafte Korrektur ist aber oft nur unter Durchtrennung der Milchgänge machbar, dann ist das Stillen nicht mehr möglich. Neuere OP-Methoden versuchen, die Gänge zu erhalten, dabei ist aber die Gefahr der erneuten Hohlwarzenbildung etwas höher.
    → Zu große Brustwarzen:
    • Ist ein häufiges Problem, immer wieder auch bei Männern
    • Es gibt sehr effektive und elegante Korrekturmethoden
    • Es bleiben kaum sichtbare Narben
    • Bei entsprechender Methodenwahl kann die Stillfähigkeit erhalten werden.

    → Größe des Brustwarzenvorhofs:

    • viele Frauen leiden unter einem zu großen oder asymmetrischen Brustwarzenvorhof
    • Eine passende Verkleinerung ist möglich, ebenso ist eine schöne, runde Form erzielbar. Dieser Eingriff kann ausgezeichnet zum Beispiel mit einer Bruststraffung kombiniert werden
    → Fehlende Brustwarzen:
    • Etwa durch Operationen, insbesondere nach Brustkrebs
    • können mit verschiedenen Methoden (Gewebeverpflanzung, Gewebeverschiebung) wiederhergestellt werden
    • Unter Umständen auch mit einer Tätowierung, um perfekte Farben zu erreichen.

    Die Brustwarzenkorrektur wird oft in Kombination mit einer anderen Brustoperation und deswegen in einer Vollnarkose durchgeführt. Wenn Sie eine Brustwarzenkorrektur als einzige Korrektur der Brust wünschen, ist eine Lokalnarkose (örtliche Betäubung) ausreichend. Der Eingriff dauert etwa 45 Minuten.

    Durch einen plastisch-chirurgischen Eingriff kann somit die gewünschte Ästhetik der Brustwarze erreicht werden, auch Funktionsstörungen oder Schmerzen können beseitigt werden. Meist ambulant und in lokaler Betäubung möglich. Somit Steigerung der Zufriedenheit und Lebensqualität mit geringem Aufwand.

    Doch wie so oft gilt: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und eine Schlupfwarze kann genauso attraktiv sein, wie eine Brust mit “normalen“ nach außen gerichteten Nippeln…


    Lesen Sie hier eine Geschichte aus der Daily Mail

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    Tattoos für Brustkrebs-Patientinnen

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  • 14/08/2018 0 Kommentare
    Schönheitsoperation: Jede zweite Frau grundsätzlich nicht abgeneigt

    Schönheitsoperation: Für viele gilt sie als verpönt, doch scheinbar zieht die Hälfte aller Frauen eine Plastische-OP durchaus in Erwägung. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage in Deutschland würde sich jede zweite Frau für einen flacheren Bauch oder straffere Haut unters Messer legen. Bei den Männern sieht das Ergebnis anders aus.


    21 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer sind einer Augenlidstraffung nicht abgeneigt. Vor allem jüngere Frauen sind bereit, sich unters Messer legen

    Zum Thema “Schönheitsoperation”: Vivien Tatham kommt aus Deutschland, studiert in New York und ist eine ganz normale “Influencerin” – also eine Frau, die in den sozialen Medien besonders viele Leute erreicht. Unter dem Namen “iamvivientatham” zeigt die 24-Jährige mit langen flachsblonden Haaren und dunklen Augenbrauen auf Instagram ihre Outfits, ihre Reisen oder ihr Essen.
    Doch dazwischen findet sich ein eher ungewöhnlicher Beitrag: Unter dem Hashtag #lippenunterspritzung hat sie ein Selfie von sich gepostet, in dem sie ihre fülliger aufgespritzten Lippen zeigt. Tatham dürfte nicht die einzige Influencerin sein, die einen Schönheitseingriff vorgenommen hat – doch sie ist eine der wenigen, die darüber sprechen. Soziale Medien erhöhen den Druck, gut aussehen zu wollen, wie die Psychologin Ada Borkenhagen aus Berlin sagt. Für manche reichen Schminke oder Filter da nicht aus.

    “Ich denke, dass die sozialen Netzwerke, insbesondere Instagram, schon einen Einfluss auf die Anzahl von Schönheitsoperationen haben”, sagt Borkenhagen. “Ich kenne einige, die sich ihre Lippen, Nase oder Brüste haben machen lassen, und ich finde, das ist total in Ordnung”, sagt Tatham. “Was mich stört, ist, dass viele Leute nicht dazu stehen und so tun, als wäre alles natürlich. Viele Mädchen, besonders Jugendliche, schauen sich die ganzen Instagrammer an und denken, das sei real und jeder wäre schön – dabei sind das Filter oder aber auch Eingriffe, die sie so aussehen lassen haben.”

    Die deutliche Mehrheit der Männer (70 Prozent) kann sich keine Schönheitsoperation am eigenen Körper vorstellen. Am ehesten kommen für sie Fettabsaugung (13 Prozent), Straffung des Augenlids (8 Prozent) und eine Haartransplantation (8 Prozent) in Frage.

    2017 waren sich in einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) 27 Prozent der befragten Fachärzte sicher, dass Trends, die in Massenmedien oder sozialen Medien behandelt werden, einen Einfluss auf die Nachfrage in ihrer Klinik haben. 53 Prozent glaubten das teilweise, nur 20 Prozent antworteten mit Nein. Insgesamt nimmt die Zahl der Schönheitsoperationen laut einer Sprecherin der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) kontinuierlich zu.

    VDÄPC und DGÄPC sind zwei Fachgesellschaften für ästhetische Chirurgie in Deutschland. Ein zentrales deutsches Register für Schönheitsoperationen gibt es nicht. Die zwei Verbände zählten 2016 rund 43 000 ästhetisch-plastische Eingriffe der Ärzte, die bei ihnen Mitglied sind.

    Druck steigt durch Soziale Medien

    Wie in anderen Teilen der Gesellschaft finden sich auch auf Instagram Menschen, die das anprangern – nicht zuletzt wegen der großen Macht, die Influencer und soziale Medien inzwischen über junge Menschen haben…

    Foto: solomonfacialplastic.com


    Die ganze Geschichte auf nordbayern.de

    Zur Pressemeldung von GALA

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