Botulinumtoxin als Vorbeugung - Baby Botox

Die menschliche Haut unterliegt einem ständigen Erneuerungs- und Alterungsprozess, der individuell und unterschiedlich schnell abläuft. Beeinflusst wird dieser Prozess durch Hormone, das genetische Erbe und verschiedene Umweltfaktoren, wie UV-Strahlung und Rauchen. Auch die Gesichtsmuskulatur spielt hier eine große Rolle. Das eröffnet die Möglichkeit, mit Hilfe von Botulinumtoxin Falten erst gar nicht entstehen zu lassen.

Mimikfalten wie Lachfältchen, Stirnfalten und Krähenfüße entstehen durch das im täglichen Leben oft wiederholte Zusammenziehen verschiedener Muskelgruppen. So kommt es zu zunächst feinen Linien auf der Haut. Im Laufe der Zeit nehmen zudem der Feuchtigkeitsgehalt und die Elastizität der Haut ab, was die Entstehung von Falten beschleunigt. Die Lederhaut produziert immer weniger Kollagen- und Elastinfasern. Eine Schwächung des Bindegewebes und Hauterschlaffung mit Faltenbildung sind die Folge. Zusammen mit der immer wiederkehrenden Muskelaktivität können so tiefe Falten entstehen.

 


Neben einem gesunden Lebensstil und der regelmäßigen Verwendung verschiedener Hautpflegepräparate, kann auch Botulinumtoxin (obwohl Botox nur der Handelsname eines von mehreren Präparaten ist, werden wir in diesem Artikel im Weiteren nur diesen Namen verwenden) das Entstehen von Falten von vorneherein weitgehend verhindern. 

 


Wie wirkt Botox?

 


Botox ist ein Eiweißkörper, der an der Verbindung zwischen Nerv und Muskel wirkt. An dieser Verbindungsstelle, der sogenannten motorischen Endplatte, wird das Signal von der Nervenfaser an die Muskelfaser weitergeleitet. Dazu setzt die Nervenfaser einen Botenstoff (Acetylcholin) frei, der dazu führt, dass die Muskelfaser sich zusammenzieht. Botox führt nun dazu, dass der Botenstoff von der Nervenfaser nicht freigesetzt werden kann. Er bleibt sozusagen im Nervenende eingeschlossen.

 


Nun können sich die Muskel nicht mehr zusammenziehen und die Mimikfalten verschwinden beziehunghsweise können nicht entstehen. Wie dieser Artikel in der Washington Post zeigt, wird Botox in den letzten Jahren zunehmend prophylaktisch von jüngeren Frauen (und auch Männern!) verwendet, um Falten vor allem im Stirnbereich gar nicht erst entstehen zu lassen. Man bezeichnet diese Art der Behandlung auch als „Prejuvenation“, bezogen auf Botox spricht man auch gerne von „Baby Botox“.

 


Auf diese Weise gelingt es, mit geringem Aufwand und praktisch ohne Ausfallzeit, die Entstehung tiefer Falten im Gesicht zu verhindern oder stark zu verzögern.

 


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